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AGBs

Die auch ohne schriftliche Anerkennung bei Einsendung von Geboten, Erteilung von Kaufaufträgen oder Persönlichen Geboten auf der Auktion ausschließlich maßgebend sind.

1. Die Versteigerung ist öffentlich und freiwillig. Der Versteigerer handelt als Kommissionär im eigenen Namen und für Rechnung seiner Auftraggeber, die unbenannt bleiben.

2. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, Personen ohne Angabe von Gründen von der Versteigerung auszuschließen. Er behält sich ferner vor, während der Versteigerung Lose zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge auszubieten oder zurückzuziehen.

3. Die Steigerungssätze betragen – je nach Sachlage – 5 bis 10%. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den Höchstbietenden; bei gleichlautenden Geboten entscheidet das Los.Der Versteigerer kann in begründeten Fällen den Zuschlag verweigern oder unter Vorbehalt erteilen. Er kann den Zuschlag zurücknehmen und die Sache erneut ausbieten, wenn ein rechtzeitig abgegebenes Gebot übersehen worden ist oder wenn der Höchstbietende sein Gebot nicht gelten lassen will oder sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen.

4. Mit der Erteilung des Zuschlags geht die Gefahr für nicht zu vertretende Verluste oder Beschädigungen auf den Erwerber über. Das Eigentum an der ersteigerten Sache wird erst mit vollständigem Zahlungseingang beim Versteigerer auf den Käufer übertragen.

5. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Die Sachen sind sofort nach der Auktion in Empfang zu nehmen. Falls der Erwerber Versendung wünscht, geht sie auf seine Kosten und Gefahr.

6. Auf den Zuschlagpreis hat der Käufer ein Aufgeld von 17% sowie 1,50 € pro Los zu zahlen. Zu dem Rechnungsbetrag wird die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzugerechnet. Die Mehrwertsteuer entfällt für Händler im EU-Binnenmarkt bei Vorlage ihrer Ust.-Identifikationsnummer sowie bei Lieferung in Drittländer.

7. Der Rechnungsendbetrag ist bei Saalbietern mit dem Zuschlag fällig und zahlbar in bar ober per Scheck, der bei noch nicht bekannten Käufern bankbestätigt sein muß. Bei Erwerbern, die schriftlich oder telefonisch geboten haben, ist die Zahlung mit Zustellung der Rechnung fällig. Bei Kauf für einen Dritten haftet der Bieter neben diesem als Gesamtschuldner.

8. Für Rechnungsbeträge, die bis 10 Tage nach dem Versteigerungstermin bzw. nach Zustellung der Rechnung nicht beim Versteigerer eingegangen sind, werden Zinsen in Höhe von 1½ % pro angefangenem Monat als Verzugsschaden berechnet. Im übrigen kann der Versteigerer im Falle des Verzuges wahlweise Erfüllung oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen; der Schadensersatz kann dabei auch so berechnet werden, daß die Sache in einer neuen Auktion nochmals versteigert wird und der säumige Käufer für einen Mindererlös gegenüber der früheren Versteigerung und für die besonderen Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich Provision und Gebühren des Versteigerers aufzukommen hat.

9. Die Sachen können vor der Versteigerung besichtigt werden. Die nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommenen Katalogbeschreibungen sind keine zugesicherten Eigenschaften. Der Versteigerer übernimmt keine Haftung für Mängel, soweit er die ihm obliegenden Sorgfaltspflichten erfüllt hat. Er verpflichtet sich jedoch, ihm bis zu vier Wochen nach Übergabe der Lose angezeigte, begründete Mängelrügen unverzüglich an den Einlieferer weiterzuleiten. Im Falle der Rückabwicklung des Kaufvertrages erstattet der Versteigerer dem Erwerber das gezahlte Aufgeld und die Losbebühr; ein weitergehender Anspruch gegen ihn ist ausgeschlossen.
Reklamationen können nur entgegengenommen werden, wenn die erworbenen Stücke unverändert sind, d.h. sich im Originalzustand der Übergabe befinden. Als Veränderung gilt auch die Anbringung von Kennzeichen mit Ausnahme des “Falsch”- Zeichens eines Bundesprüfers, das Ablösen von Falzen und die Behandlung mit Chemikalien o.dgl.

10. Erfüllungsort und Gerichtsstand für den vollkaufmännischen Verkehr ist Berlin. Es gilt deutsches Recht; das Einheitliche internationale Kaufrecht (EKG) und das Gesetz über den Abschluß von internationalen Kaufverträgen über bewegliche Sachen (EAG) finden keine Anwendung.

11. Die vorstehenden Bestimmungen gelten sinngemäß auch für den freihändigen Verkauf von Losen, soweit der Einlieferer einem solchen zugestimmt hat.

12. Sollte eine der Versteigerungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, wird die Gültigkeit der übrigen davon nicht berührt.

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